Es stand ein Wochenende in den Niederlanden an, mein Schatz wollte bei den Dutch Masters 2009 einen Pokal holen … Aber ich fang mal von vorne an. Freitag mittag bin ich nach der Schule gleich nach Hause geflitzt, hab Sachen gepackt und wollte nur noch mal kurz bei meiner Family vorbei um noch das darauffolgende Wochenende zu besprechen. Allerdings klapperte es aus meinem Auto und eine Weiterfahrt wurde mir untersagt und das Gefährt musste in die PKW – Klinik eingeliefert werden. Irgendwann sind wir doch noch losgekommen. Die Fahrt war warm, und auf der Suche nach dem Nachtquartier von Versuch und Irrtum geprägt.
Am Samstag ging es dann ebenfalls nach einigem Suchen nach dem richtigen Weg zum Kickern. Viel zu spät fiel meinem Freund auf, das er nur in Sportkleidung spielen durfte also musste er noch ein Sportgeschäft finden um die nötige Kleidung zu erwerben. Auch diese Hürde haben wir erfolgreich übersprungen und es konnte losgehen. Im Laufe des Tages rief ich dann Zuhause an um mich nach dem Befinden meines Autos zu informieren. Die Diagnose war niederschmetternd. Kurz vor Motorschaden und Reparaturkosten im oberen dreistelligen Bereich. Ich war den restlichen Tag damit beschäftigt mich von dem Schock zu erholen, Patrick damit seine Niederlagen zu verkraften.
Gegen 23 Uhr haben wir zwei und auf dem Weg ins Nachtlager gemacht, der Rest unserer Gruppe wollte kurz darauf nachkommen, mit einem nicht ganz freiwilligen Abstecher über Belgien
Da Keiner hungrig ins Bett wollte gabs um 2.00 Nachts noch eine Spaghettisession.
Am nächsten Morgen trennte sich unsere Gruppe wieder. Patrick und ich machten uns auf den Heimweg wild spekulierend ob wir denn an der Grenze das Auto würden umkrempeln müssen. Wir sind gut und ohne Probleme durchgekommen und erschöpft in der Heimat angekommen.
Die Sehenswürdigkeiten der Niederlande (Coffeeshops) blieben uns allerdings verborgen.
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