Tränen

Ich hasse es mein Gesicht zu verlieren.  Und ich hasse es wenn ich mir selbst etwas vormache und das Offensichtliche nicht sehe.  Ich hasse es wirklich wenn ich feststellen muss, dass ich jemandem egal bin während ich mir ein Bein für denjenigen ausreißen würde. 

Ich bin ja nur ein kleines Licht und ich gehörte nie zu den Leuten die jeder kennt und superwichtig sind. Das war immer Ok, denn ich habe gute Freunde und Familie, und die sind es ja die zählen.  Und vielleicht gibt es ja jemanden der mich so klasse findet wie ich bin und mich für wichtig hält, das er sich sogar in mich verliebt (oder umgekehrt).

Nunja,  es kamen solche Menschen und wie das ist, wenn man jung ist, sie gingen auch wieder.  Und vor fast zwei Jahren sollte es da wieder so einen Mann geben, dem ich augenscheinlich sehr wichtig war.  Der sich freut wenn ich da bin, der mein Herz klopfen lässt, der meine Macken akzeptiert, mit dem ich lachen kann, und der mir einfach das Gefühl gibt, das ich ihm wahnsinnig viel bedeute.

Und es gibt Höhen und Tiefen aber es schleicht sich immer wieder so ein Gefühl ein.  Es ist ein kleiner Stich nur, der aber von Zeit zu Zeit immer mehr nagt und letztendlich kann man sich nicht mehr länger was vormachen irgendwann ist es einfach nur traurige Gewissheit. 

Ich bin nur Zeitvertreib.  Ich bin so unwichtig wie der  Werbeblock zwischen dem Samstagabendfilm.  Und was dann bleibt sind Tränen …

2 Antworten zu „Tränen“


  1. 1 Spielkind Juni 8, 2009 um 6:09

    das klingt nicht schön aber ich kenne das gefühl…


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